Donnerstag, 08.10.2015

Die ersten Uniwochen, Ausflüge und Studentenleben. Les premières semaines de l’université, excursions et vie étudiante

 

Die ersten Wochen in der Uni haben bereits relativ stressig angefangen. Zuerst musste ich noch meinen Stundenplan zusammenstellen. Für die französischen Studenten ist das relativ einfach, denn sie bekommen einen festen Stundenplan, wie in der Schule, und müssen nur ihre Räume finden. Für uns Erasmusstudenten hat sich das Ganze schon etwas schwieriger gestaltet. Wir konnten uns aus zwei Studienfächern Veranstaltungen aussuchen und mussten dann schauen, dass wir erstens auf genügend ECTS (für mich 24) kamen und dass sich die Veranstaltungen zweitens nicht überscheiden. Da es für jeden Kurs jedoch höchstens 2,5 ECTS gibt ist mein Stundenplan nun dementsprechend voll.

Nach diesem ersten organisatorischen Stress hat sich der Unialltag jedoch recht schnell eingependelt, aber das Arbeitspensum ist deutlich höher als in Deutschland. Ich finde das französische Unisystem ziemlich verschult, zum Beispiel haben wir in jedem Kurs Hausaufgaben auf, was ich aus Deutschland überhaupt nicht mehr gewohnt bin, da wir dort nur die Klausuren am Ende des Semesters vorbereiten müssen.

Für meinen Französischkurs hatte ich am ersten Montag dann den Einstufungstest. Dieser war schon ziemlich anspruchsvoll und ich hatte dementsprechend Bedenken in den schlechteren Kurs zu kommen. Für meine Noten und für die Anrechnung der Kurse an meiner Uni in Deutschland hätte das zwar nichts gemacht, aber ich hatte Angst mich in dem Kurs nicht wirklich verbessern zu können. Letztendlich habe ich mir aber umsonst Sorgen gemacht und bin in den schwierigeren Kurs gekommen. Leider findet dieser immer sehr spät abends statt, aber das lässt sich nun mal nicht ändern.

Im Allgemeinen komme ich zum Glück gut mit in den Kursen zurecht, auch ohne muttersprachliches Niveau in Französisch. Ich belege jedoch viele Fremdsprachenkurse in Spanisch und Englisch, die nicht sehr schwer sind. Nur in den sprachwissenschaftlichen Kursen, wie Linguistik und Grammatik, habe ich etwas Probleme mitzukommen. Meine Kommilitonen sind jedoch sehr nett und haben mir schon ihr Hilfe angeboten, falls ich Schwierigkeiten haben sollte.

 Und nebenbei … ein bisschen Sport

Obwohl mein Stundenplan schon recht gut gefüllt ist, habe ich mich noch in ein paar Unisportkurse eingeschrieben. Wie ich bereits erzählt habe, mache ich hier einen Segelkurs, außerdem habe ich mich noch für Rudern und Step eingeschrieben. Das Segeltraining hat bisher zweimal stattgefunden und ich bin wirklich begeistert. Wir fahren immer in Teams von vier bis fünf Personen auf einem Boot. Bisher haben wir zwar nur ein paar Manöver gelernt, aber ich denke nach und nach werden wir auch etwas größere Touren machen. Mit mehreren Personen ist es ziemlich einfach ein Segelboot zu fahren (zumindest wenn wenigstens eine Person sich etwas auskennt), denn jeder kann eine Aufgabe übernehmen. Leider konnte ich daher aber nicht die ganze Zeit steuern, auch wenn ich das am liebsten getan hätte. ;)

(Von links) Nora, Andrea, Mona und ich auf dem Segelboot der Uni. (Commencé par la côté gauche) Nora, Andrea, Mona et moi sur le bateau de l'université

Beim Rudertraining war ich bisher noch nicht, werde es mir aber in den nächsten Wochen mal anschauen und der Stepkurs macht mir leider nicht so viel Spaß. Ich werde ihn wohl trotzdem weiter machen, damit ich zumindest etwas Sport mache, denn das Segeln ist nicht so anstrengend.

Neben den Unisportkursen habe ich außerdem eine Tanzgruppe gefunden, die den senegalesischen Tanz Sabar unterrichtet. Ich war davon total begeistert und habe mich direkt angemeldet. Der Tanz erinnert mich etwas an die traditionellen Tänze, die ich bei einer Tanzgruppe in Togo gelernt habe, wo ich nach dem Abitur ein Jahr verbracht habe. Auch das Tanzen ist wie der Französischkurs leider ziemlich spät abends, was in Lorient durchaus ein Problem darstellt, da der letzte Bus um kurz nach acht fährt. Mittlerweile habe ich ein Fahrrad von der Uni gemietet, aber nach dem ersten Tanzkurs musste ich  eine halbe Stunde heim laufen. Dass es genau an diesem Abend in Strömen regnen musste, hat das Ganze nicht wirklich besser gemacht.

 Studentenleben

Am Anfang hatte ich ja noch einige Bedenken, dass es in Frankreich viel ruhiger zugeht, als in Deutschland. Da habe ich mich jedoch getäuscht. Auch hier gehen die Studenten mindestens einmal die Woche aus. Wenn in Deutschland Mittwoch der Tag ist, an dem alle Studenten in die Bars gehen, ist es hier der Donnerstag. In den ersten Wochen wurden außerdem Begrüßungsabende für die Erstsemester von den einzelnen Fakultäten organisiert. Dazu mussten sich die Studenten abends entweder, je nach Studienjahr unterschiedlich verkleiden, es gab Kennenlernspiele bei denen jeder ein Armband mit einer berühmten Person gezogen hat, dessen Partner er suchen musste, oder die Erstsemester mussten Wettkämpfe machen. Meine Fakultät hat sich zum Glück auf die Kennenlernspiele beschränkt und so blieb es mir erspart in einem peinlichen Kostüm über den Campus zu rennen.

Auch die Uni hat einen Willkommenstag organisiert, an dem es kostenloses Mittagessen gab, sich verschiedene Organisationen vorstellen konnten und man lustige Fotos schießen konnte. Dort haben wir auch die anderen Erasmusstudenten etwas besser kennen gelernt, die alle super nett sind, und mit denen wir nun ab und zu abends ausgehen.

Am vorletzten Samstag waren wir außerdem mit den anderen Erasmusstudenten auf einem kleinen Festival im Parlais de Corngres. Dort sind wirklich gute Bands aufgetreten und die Einnahmen des Festivals wurden an eine Organisation gespendet, die sich für Kinder im Norden Kameruns einsetzt. Das Festival – Esperanz Africa findet jedes Jahr statt und unterstützt somit immer eine andere Organisation, die sich für humanitäre Zwecke einsetzt. Ich finde dieses Konzept wirklich großartig, einerseits soziale Projekte zu fördern und andererseits noch recht unbekannten Künstlern eine Chance zu geben sich zu präsentieren. (http://www.esperanzafrica.com/)

  Mit den Erasmusmädels (von links):Andrea, Chrissi, Mona und Annso beim Festival Esperanz Africa. Avec les filles (commencé par la côté gauche) Andrea, Chrissi, Mona et Annso au festival Esperanz Africa

 Ausflüge nach Port Luis und Vannes

An den Wochenenden habe ich, wenn ich nicht gerade für die Uni lernen musste, mit der Gruppe Erasmusmädels kleinere Ausflüge gemacht. Einmal nach Port Luis, einer Insel vor Lorient und einmal nach Vannes, was eine halbe Stunde mit dem Zug von Lorient entfernt ist. Dort befindet sich auch einer der zwei weiteren Teile der Universität.

Auf Port Luis gibt es neben einer niedlichen Altstadt mit kleinen Cafés und engen Gassen auch eine Zitadelle, in der sich das Museum der Compagie des Indes befindet. Lorient war damals der Heimathafen dieser Kompanie, die Handelsgüter beispielweise aus Indien nach Frankreich brachte. In dem Museum waren daher zahlreiche Stoffe und andere Gegenstände, die damals gehandelt wurden, ausgestellt.

Auch Vannes ist eine sehr schöne Stadt. Die Häuser dort sind wesentlich älter als in Lorient, da die Stadt im Krieg nicht zerbombt wurde. Das verleiht der Stadt eine ganz andere Atmosphäre, als sie in Lorient, durch die vornehmlich modernen Gebäude, herrscht.

Mit den Mädels in Vannes. Avec les filles à Vannes 

Außerdem gibt es dort einen wirklich wunderschönen Park mitten in der Stadt. Wir haben dort den Tag damit verbracht die Stadt etwas anzuschauen und Crêpes zu essen. Außerdem es gab einen kleinen Büchermarkt am Hafen und so konnte ich mir endlich französische Bücher kaufen.

 

So viel zu meinen ersten Wochen an der Uni. Ich freue mich wie immer auf eure Kommentare.

 Bis bald und viele Grüße!

Felice

 

 

Les premières semaines de l’université, excursions et vie étudiante

Les premières semaines de l’université étaient déjà un peu stressantes. Premièrement je devais composer mon emploi du temps pour mes cours. Pour les étudiants français c’est assez facile, parce qu’ils reçoivent un emploi du temps fixe, comme à l’école. Ensuite ils doivent seulement chercher les salles de cours. Pour nous, les étudiants Erasmus, c’est quand même un peu plus compliqué. Nous avons eu la possibilité de choisir parmi les matières de deux filières et devaient ensuite assurer que les cours choisies atteindraient assez de ECTS (pour moi 24 en total). Vu que pour chaque cours il y a au maximum 2,5 ECTS, mon emploi du temps est assez chargé.

Pourtant après cette première période organisatrice, qui était assez stressante, la vie quotidienne de l’université s’est stabilisée vite. Mais il y a plus de travail qu’en Allemagne. Je pense que le système universitaire ressemble beaucoup au système scolaire, par exemple parce - qu’il y a des devoirs à faire pour chaque cours. Je ne suis plus habituée à cela puisque en Allemagne nous devons seulement préparer les examens à la fin du semestre.

Le lundi j’ai eu enfin le test de français pour le placement en cours. Le test était assez exigeant et voilà j’ai eu des doutes que je devais ainsi assister au cours plus facile. Il est vrai que si c’était le cas ça aurait rien changé de mes notes ni de la mise en compte des cours, mais j’ai eu peur de ne pas pouvoir amélioré mon niveau de français. En fin de compte j’ai eu des soucies pour rien et j‘était placée dans le cours avec le niveau plus élevé. Malheureusement ce cours à lieu vraiment tard le soir, mais à la fin je ne peux rien changer de ça bien sûre.

En générale je n’ai pas trop de problèmes à suivre les cours, même sans pouvoir parler français comme langue maternelle. Toutefois je prends beaucoup de cours des langues étrangères comme espagnol ou anglais, qui ne sont pas trop difficiles. Seulement dans les cours de lettres, comme linguistique et grammaire, j’ai des problèmes à suivre la professeure. Heureusement mes camarades sont vraiment gentils : ils m’ont proposé de m’aider si jamais j’aurais des problèmes.

 Et à part ça … un peu de sport

Alors que mon emploi du temps est déjà assez chargé, je me suis quand même inscrit dans quelques cours de sport à l’université. Comme j’ai déjà raconté l’autre fois, j’y fais un cours de voile habitable. En plus je me suis inscrit pour l’aviron et step. L’entrainement de voile habitable à eu lieu deux fois jusqu’à présent et je suis tellement ravie. Nous naviguons toujours en équipes de quatre à cinq personnes par bateau. Pour l’instant nous avons seulement appris quelques manœuvres mais je pense qu’après quelque temps nous allons aussi faire des tours plus langues. Il est assez facile de naviguer un bateau avec plusieurs personnes (au moins s’il y a une personne qui sait déjà naviguer un peu), parce – que comme ça les tâches sont partagées. Il est juste dommage qu’ainsi je ne peux pas diriger le bateau tous le temps. ;)

(Von links) Nora, Andrea, Mona und ich auf dem Segelboot der Uni. (Commencé par la côté gauche) Nora, Andrea, Mona et moi sur le bateau de l'université

Jusqu’à présent je n’ai pas encore participé à l’entrainement d’aviron, mais je vais sûrement le faire la semaine prochaine et le cours de step ne me plait pas trop malheureusement. Mais je pense que je vais quand même y assister pour bouger au moins un peu.

À part les cours de sport offerts par l’université j’ai aussi trouvé un groupe de danse sénégalaise, qui enseigne une danse traditionnelle qui s’appelle « Sabar ». Je suis vraiment enthousiaste pour cela et voilà pourquoi je me suis inscrit directement. La danse me rappelle un peu des danses traditionnelles que j’ai appri au Togo, où j’ai passé une année après l’école. Le cours de danse finit juste comme le cours de français vraiment tard le soir et ça pose vraiment un problème à Lorient, vu que le dernier bus part à 20h à peu près. Entre-temps j’ai loué un vélo de l’université, mais après le premier entrainement j’étais en conséquence obligée de marcher à las maison pendent une demi heure. Le fait qu’il pleuvait ce soir-là n’a pas vraiment amélioré la situation.

 La vie étudiante

Au commencement j’ai encore pensé qu’ici en France les étudiants ne sortaient pas autant qu’en Allemagne, mais effectivement je me suis trompée là dedans. Ici il y a aussi au moins une soirée étudiante par semaine. En Allemagne normalement tout le monde sort mercredi ; ici c’est plutôt le jeudi. Durent ces premières semaines les différentes facultés ont organisé des soirées spécialement pour les étudiants de première année de licence, pour qu’ils puissent mieux se connaitre. Pour cela il y avait des jeux de combats et des déguisements selon son année d’étude. Notre faculté a partagé des bracelets avec des personnages célèbres et on devait trouver son binôme. J’étais vraiment heureuse que je ne devais pas porter des costumes gênantes pour me promener sur le campus avec.

Même l’université a organisé une journée d’accueil pour les nouveaux étudiants, où il y’avait un déjeuner gratuit. Par ailleurs plusieurs associations universitaires se sont présentées et on pourrait faire des photos vraiment marrantes. Là-bas nous avons aussi eu l’occasion de mieux connaitre les autres étudiants Erasmus, qui sont vraiment gentils et avec lesquels nous sortons maintenant parfois.

Le samedi avant-passé nous avons en plus visité un petit festival au parlais de congres ensemble avec les autres étudiantes Erasmus. Il n’y avait pas seulement des bons groupes de musique mais ailleurs les rentrées d’argent de ce festival ont été données à une organisation qui soutien des enfants au nord du Cameroun. Chaque année le festival – Esperanz Africa a lieu et finance ainsi chaque année une autre organisation qui s’engage dans l’aide humanitaire. Je trouve ce concept vraiment formidable ; de favoriser des projets sociaux d’un côté et de donner une chance au musiciennes moins connus de l’autre côté. (http://www.esperanzafrica.com/)

Mit den Erasmusmädels (von links):Andrea, Chrissi, Mona und Annso beim Festival Esperanz Africa. Avec les filles (commencé par la côté gauche) Andrea, Chrissi, Mona et Annso au festival Esperanz Africa

 Excursions à Port Luis et Vannes

Quand je ne devais pas travailler pour l’université j’ai fait des petits voyages pendant les week-ends, avec le groupe de filles que j’ai connu ici. Une fois à Port Luis, une île en face de Lorient et une fois à Vannes, qui se trouve une demie heure en train éloigné de Lorient. Là-bas une des deux autres partes des l’université est situé.

À Port Luis il n‘y a pas seulement une vielle ville magnifique, avec beaucoup des petits cafés et des jolies ruelles, mais aussi une citadelle avec des musées. Nous y avons visité le musée de la Compagnie des Indes. À l’époque Lorient était le port principal de la Compagnie des Indes, qui transportait des biens de l’Inde en France. C’est pourquoi le musée présente une exposition des tissus et autres biens, avec lesquels on marchandait à l’époque.

Vannes est également une très belle ville. Les immeubles là-bas sont plus vieux qu’à Lorient et pour cela la ville a plus de charme.

Mit den Mädels in Vannes. Avec les filles à Vannes

En plus il y a un parc magnifique en plain centre-ville. Nous avons passé la journée là-bas en visitant la ville et en mangent des crêpes. Ailleurs il y avait un petit marché des livres au port où j’ai eu l’occasion d’acheter en fin un livre français.

 

Voilà mes premières semaines ici. Comme d’habitude je suis contente de lire vos commentaires.

 A bientôt !

Amicalement Felice

 

 

Sonntag, 13.09.2015

Ankunft, Organisatorisches und erste Eindrücke. Arrivée, démarches administratives et premières impressions

Vor zwei Wochen bin ich in Lorient angekommen und jetzt schaffe ich es endlich meine ersten Eindrücke mit euch zu teilen. Dass ich erst jetzt zum Schreiben komme liegt einerseits daran, dass in den ersten zwei Wochen ziemlich viel los war und andererseits, dass  ich erst seit diesem Wochenende Internet habe.

Ankunft

 Am 30.09. um 12.44 Uhr hieß es: Au revoir Allemagne und Bonjour France! Zuerst ging es mit dem Thalys von Köln nach Paris zum Gare du Nord. Dort hatte ich mit meinem viel zu großen Koffer ziemlich zu kämpfen, denn aufgrund einer Sicherheitsmaßnahme war der halbe Bahnhof gesperrt und alle Rolltreppen außer Betrieb. Völlig durchgeschwitzt und letztendlich doch mit dem Taxi kam ich aber zum Glück fünf Minuten vor Abfahrt am Gare Montparnasse an.

Zusammen mit Nora, einer Freundin aus Deutschland, mit der ich die nächsten fünf Monate zusammen in Lorient studieren werde, habe ich mich dann auf den Weg mit dem TGV in mein zukünftiges Zuhause gemacht.

Um 10Uhr abends erreichten wir endlich die Jugendherberge. Leider hatte die Uni uns jedoch das kleine Detail verschwiegen, dass diese schon um 9Uhr schließt. Gott sei Dank brannte im Keller noch Licht und so hatten wir dann doch noch ein Bett für die Nacht.

 Wohnungssuche

 Gleich am nächsten Tag machten wir uns auf die Suche nach einer Wohnung, denn die Jugendherberge lud nicht unbedingt dazu ein, dort länger als nötig zu bleiben. Mit mehr Glück als Verstand fanden Nora und ich direkt am ersten Tag eine wundervolle Wohnung, die von einem älteren Ehepaar vermietet wurde. Nicht nur, dass die Miete für Frankreich noch ziemlich bezahlbar ist, die Wohnung ist auch groß und alle Zimmer sind liebevoll im maritimen Stil eingerichtet. Zudem haben wir noch einen französischen Mitbewohner, der sehr nett ist und uns hilft unsere Französischkenntnisse zu verbessern.

Unsere Vermieter zeigten uns, nachdem wir unseren Mietvertrag unterschrieben hatten, sogar noch den Marinehafen von Lorient. Besser hätten wir es wohl kaum treffen können.

Nora und ich am Hafen

 Organisatorisches

 Am Dienstagmorgen fing unsere O-Woche an. Das O – wie organisatorisch- wurde hier ziemlich genau genommen, denn mit der O-Woche in Deutschland, wo es eher darauf  ankam Leute kennen zu lernen und sich zu betrinken, hatte diese wenig zu tun.

Es gab aber auch wirklich eine Menge zu regeln: Ein französisches Bankkonto eröffnen, ohne das in Frankreich eigentlich gar nichts möglich ist, die Einschreibung in der Uni - ein ziemliches Chaos, da für die Studienausweise ein neues System eingerichtet wurde ( deshalb bekommen wir diese wohl auch erst Ende September), eine Busfahrkarte beantragen und dann natürlich noch die Einschreibung für diverse Sportkurse. Nach zwei Wochen haben wir nun endlich fast Alles hinter uns. Zum Glück haben wir auch erst mal eine vorläufige Einschreibung für die Uni bekommen (bevor wir unsere endgültigen Ausweise bekommen), denn ohne diese kann man an der Uni weder Sport machen noch seine Kurse zusammenstellen oder ein Fahrrad ausleihen.

Um sich für einen Surf Kurs einzuschreiben, den ich so gerne gemacht hätte, war es aber leider trotzdem zu spät. Dafür mache ich jetzt einen Segelkurs, was bestimmt mindestens genauso gut wird.

In der zweiten Woche hatten wir zusammen mit anderen internationalen Studenten einen Französischkurs, der uns auf einen Einstufungstest nächste Woche vorbereiten soll. Ich fand das Niveau des Kurses leider etwas niedrig, aber um den Studenten den Einstieg in die Sprache etwas zu erleichtern, war es schon ganz gut.

 „Leben wie Gott in Frankreich“

 Das war der Kommentar unserer Vermieterin, als wir ihr erzählten, dass wir gleich am Ersten Samstag frische Langusten vom Markt kaufen wollten um mit Freunden zu kochen.

(von rechts) Mona, Christina und ich beim Kochen von frischen Langusten

Ich muss sagen das Essen in Frankreich ist wirklich fantastisch. Jeden Samstag gibt es einen riesigen Markt in der Innenstadt. Am ersten Wochenende hat unser Vermieter uns dahin mitgenommen um uns den „besten Verkäufern“ vorzustellen.

In den letzten zwei Wochen haben wir von der Freizeit profitiert und fast jeden Abend mit Freunden gekocht, die wir an der Uni kennen gelernt haben. Es sind dieses Jahr eine ziemlich viele deutsche Erasmus-StudentInnen an der Uni und Nora und ich haben uns mit einer kleinen Gruppe Mädchen schon ziemlich gut angefreundet.

Am ersten Wochenende haben wir auch direkt zusammen das Nachtleben in Lorient getestet. Ich bin aber etwas enttäuscht, denn zumindest der Club, in dem wir waren, war ziemlich klein und der Eintritt war sehr teuer.

Unser Mitbewohner hat uns dann noch in einen Irish Pub mitgenommen, der mir schon besser gefallen hat.

Ich hoffe, dass es hier zumindest ab und zu auch ein paar Unipartys gibt, aber bisher habe ich davon noch nichts mitbekommen.

(von links) Andrea, Nora, Ann-Sophie, Mona, ich und Christina am Strand von Lorient

 Île de Groix

 Dieses Wochenende hat die Uni für alle ausländischen Studenten einen Ausflug zur Île de Groix organisiert, eine Insel im Golf de Morbihan vor der Küste von Lorient. Am Morgen sind wir mit dem Schiff vom Marinehafen aus losgefahren. Die Überfahrt hat ca. eine Stunde gedauert. Bei dem starken Wellengang war das wirklich nichts für einen empfindlichen Magen.

Der Strand auf der Île de Groix Auf der Île de Groix

Das Wetter war den ganzen Tag super und so haben wir den Nachmittag auf der Insel am Strand verbracht. Weil ich die Woche davor aber schon im Meer schwimmen war und dies direkt mit einer Erkältung bezahlen musste, habe ich mich am Wochenende etwas zurück gehalten. Wie es aussieht bleibt es aber wohl im September noch etwas warm und so komme ich bestimmt nochmal dazu zu schwimmen.

 Nun bin ich mal gespannt auf die erste richtige Uniwoche, denn morgen fangen die Kurse an.

 Ich freue mich auf eure Kommentare, Anmerkungen, Fragen…

Viele Grüße aus Lorient!

Felice

 

 

Il y a deux semaines, je suis arrivée à Lorient et finalement je trouve du temps pour partager mes impressions avec vous. C’est parce que j’ai eu vraiment beaucoup à faire les deux semaines passées et d’ailleurs j’ai l’internet seulement depuis ce week-end.

 Arrivée

Le 30/09 à 12h44 il fallait dire : Au revoir Allemagne et Bonjour France ! Premièrement j’ai pris le Thalys de Cologne à Paris, Gare du Nord. Là-bas j’ai vraiment eu des problèmes avec ma valise, qui était trop grande. Non seulement que la moitié de la gare était barrée mais encore les escalators ne fonctionnaient plus. Toute mouillée de suer j’ai finalement réussi à arriver à la Gare Montparnasse cinq minutes avant le départ du train.

Ensemble avec Nora, une amie d’Allemagne avec qui je vais étudier à Lorient, j’ai pris le TGV qui nous amenait à notre nouvelle maison.

A 22h nous sommes enfin arrivées à l’auberge de jeunesse. Malheureusement l’université avait oubliée de nous informer qu’elle ferme déjà à 21h. Dieu merci il y avait toujours la lumière au sous-sol donc finalement on a encore eu un lit pour la nuit.

 Recherche du logement

 Directement le premier jour nous avons commencé à chercher un logement, vu que nous n’avons pas voulu rester plus longtemps que nécessaire à l’auberge. Par chance nous avons ainsi trouvé un appartement magnifique loué par une vieille couple. Le loyer n’est pas trop cher, les chambres sont grandes et tout est décoré en style maritime. En outre nous avons un colocataire français qui est gentil et prêt à nous aider à améliorer notre français.

Après avoir signé nos baux les propriétaires nous avons encore montré le port sous-marin de Lorient. On ne pourrait pas avoir plus de chance.

 Démarches administratives

 Mardi matin la semaine d’introduction. En Allemagne cette semaine est surtout mise en place pour que les étudiants puissent faire des connaissances et la fête alors qu’ici l’objectif était vraiment de transmettre des informations aux étudiants.

Mais c’est vrai qu’il y avait beaucoup à organiser : Ouvrir un compte bancaire français, sans lequel on ne peut rien faire ici, l’inscription à l’université – un vrai désordre puisque l’université avait changé le système de faire les cartes étudiantes (pour cela nous allons avoir une carte seulement à  fin septembre), faire une demande pour une carte de bus et bien sûr l’inscription pour les cours de sport. Après deux semaines nous avons finalement terminé toutes les démarches. Heureusement nous avons aussi reçu une fiche d’inscription provisoire pour pouvoir faire des inscription de sport, louer des vélos et pouvoir choisir des cours.

Mais pour l’inscription d’un cours de sport c’était quand même trop tard, donc j’ai décidé de faire la voile habitable au lieu de cela.

Dans la deuxième semaine nous avons eu un cours de français ensemble avec les autres étudiants internationaux. Ce cours devait nous préparer pour un examen qui a lieu la semaine prochaine or que je pense que le niveau était un peu trop bas malheureusement. Toutefois pour pratiquer un peu la langue c’était quand même bien.

 « Vivre comme dieu en France »

 C’est ce que la propriétaire d’appartement nous a dit quand nous lui avons racontée que nous voudrions acheter des langoustines fraiches au marché le premier samedi, pour cousiner avec des amies.

Je dois admettre que la nourriture en France est trop bonne. Chaque samedi il y a un marché géant au centre-ville avec plain des choses fraiches. Le premier fin-de-semaine notre loueur nous a amené là-bas pour nous présenter aux « meilleurs vendeurs ».

Les deux semaines passées nous avons donc profité du temps libre pour cuisiner presque chaque soir avec des amies de l’université. Cette année il y a beaucoup des étudiantes allemandes alors Nora et moi nous avons déjà trouvé un groupe d’amies.

Le premier Samedi nous avons testé les boites de nuit ensemble, mais j’en étais vraiment déçue. La discothèque où nous sommes allées était en effet vraiment petite et l’entrée était très chère.

Un autre soir notre colocataire nous a pourtant montré un Irish-Pub que j’ai trouvé mieux.

J’espère qu’il y aura au moins quelques fêtes d’étudiants ici mais pour le moment je n’en ai pas encore entendu parler.

 Île de Groix

 Ce week-end l’université a organisé une sortie culturelle à l’île de Groix, une île dans le golf de Morbihan devant la côte de Lorient. Le matin nous avons pris un bateau au port sous-marin. Le passage a duré environ une heure et vu qu’il y avait beaucoup des vagues ce n’était pas amusant pour ceux qui sont sujet au mal de mer.

Toute la journée il faisait beau temps et par conséquent nous avons passé l’après-midi à la plage de l’île. Comme j’ai déjà nagé dans la mer la semaine avant (pourquoi j’ai attrapé un rhume) je ne suis pas rentrée dans l’eau. Mais probablement il va faire beau temps pendent le reste du mois de septembre donc j’aurai encore une fois la chance d’aller nager.

 Maintenant j’ai hâte que l’université commence…

 Je serai contente si vous laissez des commentaires et autres.

Amitiés Felice !

Donnerstag, 23.07.2015

Bald geht es los. Le voyage commence!

Erst mal Herzlich Willkommen und Danke für den Besuch auf meinem auf meinem Blog!

Hier möchte möchte ich übere meine Erfahrungen im Auslandssemester in Lorient berichten.

Ich werde dort von September 2015 bis Januar 2016 an der Université de Bretagne Sud "Langues Etragrères Appliquées" (oder zu deutsch: Angewandte Fremdsprachen) studieren. Hoffentlich kann ich euch so ein paar Einblicke in meinen Studienalltag, das Leben in der Bretagne und vielleicht auch ein paar Tips zu einem Studienaufenthalt mit Erasmus + geben.

Ich werde versuchen meine Blogeinträge immer sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch zu schreiben. Bei den Französischen Einträgen werde ich auf ein wenig Korrekturhilfe beim Schreiben zurückgreifen :)

Jetzt wünsche ich euch erst mal ganz viel Spaß beim Lesen und freue mich über Kommentare, Fragen, Anmerkungen ...

 

Tout d'abord, bienvenue et merci à vous d'avoir visité mon blog.

Ici, j'essaierai de partager avec vous les expériences que j'aurai vécu lors de mon semestre d'Erasmus+ à Lorient.

Je compte y passer 5 mois, de Septembre 2015 à Janvier 2016, pour y étudier les langues étrangères appliquées. Je vous donnerai notamment un petit aperçu sur ma vie estudiantine en Bretagne tout en espérant vous donner quelques petits conseils concernant les échanges d'Erasmus+.

J'essaierai aussi de rédiger tout cela aussi bien en Allemand qu'en Français, avec l'assistance de quelques amis qui m'aideront à corriger la version en Français.

J'espère que ça vous plaira, et surtout, n'hésitez pas à commenter sur les articles ou de me contacter si vous avez des questions.

Merci pour votre visite, et bonne lecture!

 

Viele Grüße noch aus Deutschland!

Felice